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Amazon löscht homosexuelle Literatur

14.04.2009 18:44
von:
Admin
Status: offline  

... angeblich ein Irrtum ...

http://diepresse.com/home [...] index.do

14.04.2009 18:50
von:
TuraSatana
Status: offline  

Sowas passiert bei Amazon häufiger. Wenn dort neue Filter aufgespielt werden, fallen schon einmal ganze Kategorien raus. Ich kann mich erinnern, dass das mit "erotischer Literatur" schon mehrmals passiert ist. Das war jedesmal ein "Adult-Filter".
Amazon verkauft grundsätzlich alles. An Zensur mag ich da nicht glauben. Da ist der Umsatz entscheidend.

14.04.2009 18:56
von:
HardCandy300
Status: offline  

ZitatTuraSatana schrieb am 14.04.2009 um 18:50:49:

Sowas passiert bei Amazon häufiger. Wenn dort neue Filter aufgespielt werden, fallen schon einmal ganze Kategorien raus. Ich kann mich erinnern, dass das mit "erotischer Literatur" schon mehrmals passiert ist. Das war jedesmal ein "Adult-Filter".
Amazon verkauft grundsätzlich alles. An Zensur mag ich da nicht glauben. Da ist der Umsatz entscheidend.


Sehe ich auch so. Zumal ich ständig lesbische Bücher und Filme von ihnen empfohlen bekomme, sobald ich nur auf einen Titel klicke.

14.04.2009 19:04
von:
Andersrumm
Status: offline  

Und warum haben sie dann nicht irrtümlicherweise auf eine Hetero-Literatur-Liste geklickt?

14.04.2009 19:09
editiert am 14.04.2009 19:09 Beitrag melden Zitatantwort
14.04.2009 19:11
von:
Admin
Status: offline  

Hm, ich trau denen nicht. Ich GUCKE vielleicht bei Amazon, BESTELLE dann aber im schwulen Buchladen meines Vertrauens - die schicken von einschlägig bis hin zu jeglicher Fachliteratur auch alles zu.

14.04.2009 19:15
von:
TuraSatana
Status: offline  

Amazon ist mittlerweile der weltweit größte Konzern, was den Vertrieb von Büchern betrifft. Die haben mit ihrer Konditionspolitik und ihren Modalitäten schon so einige Verlage und Vetriebe auf dem Gewissen.
In jedem Fall sollte man den Buchhändler seines Vertrauens unterstützen.


14.04.2009 19:38
von:
Dorian_Dyke
Status: offline  

ZitatTuraSatana schrieb am 14.04.2009 um 19:15:04:

Amazon ist mittlerweile der weltweit größte Konzern, was den Vertrieb von Büchern betrifft. Die haben mit ihrer Konditionspolitik und ihren Modalitäten schon so einige Verlage und Vetriebe auf dem Gewissen.
In jedem Fall sollte man den Buchhändler seines Vertrauens unterstützen.


unterschreib ich mal fett. auch wenn es - zugegeben - bequem bei amazon und das sortiment im stationären buchhandel eher überschaubar ist. tipp daher: beim a. recherchieren und beim buchhändler ums eck bestellen!

14.04.2009 19:40
von:
Andersrumm
Status: offline  

ZitatKissedbyKarma schrieb am 14.04.2009 um 19:09:14:

http://wikileaks.org/wiki [...] nfang%3F


Hammer!

Aber das wissen wir ja bereits aus anderen Medienbereichen (ARD), dass seit geraumer Zeit vorzensiert wird...!


14.04.2009 19:42
von:
TuraSatana
Status: offline  

ist eh netter. außerdem kann man noch entdeckungen beim sortimenter machen, die würde man bei amazon nicht so ohne weiteres mitbestellen.
außerdem sollte man "seine buchhandlung" genauso haben wie "seinen italiener"...finde ich zumindest. ich misstraue menschen, die sagen "ich lese gerne mal ein gutes buch" und die dann bei amazon oder ebay bestellen.

editiert am 15.04.2009 20:12 Beitrag melden Zitatantwort
15.04.2009 19:41
von:
KissedbyKarma
Status: offline  

ZitatTuraSatana schrieb am 14.04.2009 um 19:42:04:
ich misstraue menshen, die gerne sagen "ich lese gerna mal ein gutes buch" und die dann bei ebay bestellen.


Man kann bei ebay auch gute gebrauchte Bücher kaufen. Misstraust Du Menschen die im Secondhandladen Klamotten kaufen auch?

15.04.2009 20:19
von:
TuraSatana
Status: offline  

Das hat mit Bekleidung nichts zu tun.
Bücher kosten neu dank der Buchpreisbindung überall das gleiche. Wenn ich ein Buch haben möchte, gehe ich einfach mit dem Titel in die nächste Buchhandlung und bestelle es da. Damit sichere ich u.a. die kulturelle Vielfalt. Dafür sollte sich jeder verantwortlich fühlen.

16.04.2009 18:35
von:
tiefblau
Status: offline  

"Gute" Bücher gibts auch gebraucht/ungebraucht auf Buchmärkten, die mittlerweile wohl in jeder Region stattfinden. Warum sollte man da nicht einkaufen, wenn sich was Interessantes findet?! In der Regel sind diese Veranstaltungen Open Air und mit musikalischen/künstlerischen Darbietungen verknüpft. Ich denke z.B. an den großen Buchmarkt, der jedes Jahr im Sommer in Düsseldorf die KÖ zu einem Mekka für Bibliophile verwandelt.

17.04.2009 13:03
von:
KellyBundy
Status: offline  

http://www.zeit.de/online [...] mpoerung

War das nun ein Beispiel für virtuelle Smartmobs, die innerhalb von Tagen einen Weltkonzern in die Knie zwingen können? Oder ein Beweis dafür, wie durch die Unmittelbarkeit der Online-Kommunikation ein simpler technischer Fehler zu einer großen Verschwörung aufgebauscht werden kann? Nachdem Amazon die Erklärung abgegeben hatte, schrieb eine Benutzerin als Antwort auf die Diskussion auf der deutschen Webseite des Buchhändlers: "Das war ja wohl ein Fall von Massenhysterie und Mobmentalität. Statt Raum für Erklärungen zu geben, zieht man lieber vorschnell eigene Schlüsse und gibt das Ganze dann auch noch vollkommen unreflektiert weiter." Der Gewinner des ganzen Aufruhrs ist ohne Zweifel Twitter. :idea:

'smartmob'


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