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Forum » Transgender/Intersexuell » ThreadStimmt das???
18.01.2010 15:24
Bin mir nicht sicher ob das hier einfach dummdreiste Provokation ist oder du aber tatsaechlich dermassen uninformiert bist. Ich hoffe einfach mal auf zweiteres. Hilf' dir selbst: http://de.wikipedia.org/w [...] engesetz
20.01.2010 17:29
Mich würde ja jetzt eher interessieren, ob an der geschichte, dass das jugendamt das kind entziehen kann, wirklich was dran ist oder ob das nur druckmache der ärzte war. Klar, amtlich gesehen muss das kind einem geschlecht zugeordnet werden aber in eine op muss, meines wissens nach, seitens der eltern nur eingewilligt werden, wenn es dafür medizinische gründe gibt (und ich meine damit sicher NICHT den medizinischen grund, dass das kind von der norm abweicht). Weiß da jemand was genaues?
20.01.2010 20:42
Kosmetisch und/oder soziokulturell indizierte Zwangsoperationen an unmündigen Kindern sind schlicht nicht rechtskonform - auch die "prophylaktische" Kastration intersexueller Kinder und Säuglinge ist nicht rechtskonform und stellt eine Straftat dar. Vor Jedem operativen Eingriff MUSS - die Betroffene Person umfassend informiert werden - das Einverständnis des Betroffenen eingeholt werden - eine eindeutige medizinische Indikation gestellt werden So schlicht, so einfach, ao schwierig durchzusetzen... Seit Mitte der fünfziger Jahre werden intersexuelle Kinder Tag für Tag, überall auf der Welt (ausser in Kolumbien) genitalverstümmelt und zwangskastriert. Die frischgebackenen Eltern werden direkt nach der Geburt des Kindes mit den wahnwitzigsten Argumentationen "überzeugt", dass es "besser" sein das "arme" Kind zu "behandeln". Wenn sie nicht brav einlenken, dann gibt es oft massiven (moralischen) Druck seitens der Mediziner. Wie soll frau, die gerade Mutter geworden ist, damit umgehen? Wie soll eine Mutter erkennen, ob sie richtig, wohlwollend und umfassend informiert worden ist und wie soll sie erkennen, ob die Mittel des Arztes unlauter sind oder nicht? Die Mediziner wollen auf Teufel komm raus die Operationen und bearbeiten die Eltern entsprechend mit "medizinisch" wirren Diagnosen, mit Angst, mit ihrer Unkenntnis, mit ihren Tabus Sexualität gegenüber, notfalls auch mit Ekel und mit Drohungen. Wir dürfen nicht übersehen, dass GELD und zwar sehr, sehr viel Geld mit genitalverstümmelnden OPs und den Nachoperationen und Hormonbehandlungen verdient wird. Die Anzahl der intersexuell geborenen Kinder hier in der BRD ist ziemlich hoch und die Zwangsbehandlungen sind sehr teuer. Der Markt ist lukrativ. wir Intersexuelle sorgen für den sehr guten Lebensunterhalt der "Experten", füllen ganze Hörsäle in den Universitäten und veranlassen Behörden dazu millionen von Euronen an "Forschunsgeldern" in das gut funktionierende System zu pumpen... Es halten sich viele Ärzte, "Experten" und Studenten an uns schadlos. Die intersexuellen Kinder zahlen für die Unfähigkeit der Gesellschaft und des Staates diese Kinder und deren Familien wirksam vor verstümmelnden und diskriminierenden Handlungen zu schützen und ihr Kindeswohl zu gewährleisten.
20.01.2010 20:55
ich glaub gezwungen werden sie nicht,aber es wird ihnen oft nahe gelegt...hab auch schon berichte gesehen wo die ärzte das dann einfach gemacht haben und die eltern nix wussten...ganz schön krass. denke du hast recht
21.01.2010 02:17
Danke Rhyxzhan. Da hat endlich mal jemand auf das thema geantwortet. Was da (auch in unsrem land)läuft ist einfach nur menschenverachtend! Gibts eigentlich irgendwo ne zuverlässige zahl, wie hoch der intersex-anteil wirklich ist? Hab mal versucht, was rauszufinden aber die zahlen schwanken doch sehr...
21.01.2010 07:35
Kosmetisch und/oder soziokulturell indizierte Zwangsoperationen an unmündigen Kindern sind schlicht nicht rechtskonform - auch die "prophylaktische" Kastration intersexueller Kinder und Säuglinge ist nicht rechtskonform und stellt eine Straftat dar. Vor Jedem operativen Eingriff MUSS - die Betroffene Person umfassend informiert werden - das Einverständnis des Betroffenen eingeholt werden - eine eindeutige medizinische Indikation gestellt werden So schlicht, so einfach, ao schwierig durchzusetzen... Seit Mitte der fünfziger Jahre werden intersexuelle Kinder Tag für Tag, überall auf der Welt (ausser in Kolumbien) genitalverstümmelt und zwangskastriert. Die frischgebackenen Eltern werden direkt nach der Geburt des Kindes mit den wahnwitzigsten Argumentationen "überzeugt", dass es "besser" sein das "arme" Kind zu "behandeln". Wenn sie nicht brav einlenken, dann gibt es oft massiven (moralischen) Druck seitens der Mediziner. Wie soll frau, die gerade Mutter geworden ist, damit umgehen? Wie soll eine Mutter erkennen, ob sie richtig, wohlwollend und umfassend informiert worden ist und wie soll sie erkennen, ob die Mittel des Arztes unlauter sind oder nicht? Die Mediziner wollen auf Teufel komm raus die Operationen und bearbeiten die Eltern entsprechend mit "medizinisch" wirren Diagnosen, mit Angst, mit ihrer Unkenntnis, mit ihren Tabus Sexualität gegenüber, notfalls auch mit Ekel und mit Drohungen. Wir dürfen nicht übersehen, dass GELD und zwar sehr, sehr viel Geld mit genitalverstümmelnden OPs und den Nachoperationen und Hormonbehandlungen verdient wird. Die Anzahl der intersexuell geborenen Kinder hier in der BRD ist ziemlich hoch und die Zwangsbehandlungen sind sehr teuer. Der Markt ist lukrativ. wir Intersexuelle sorgen für den sehr guten Lebensunterhalt der "Experten", füllen ganze Hörsäle in den Universitäten und veranlassen Behörden dazu millionen von Euronen an "Forschunsgeldern" in das gut funktionierende System zu pumpen... Es halten sich viele Ärzte, "Experten" und Studenten an uns schadlos. Die intersexuellen Kinder zahlen für die Unfähigkeit der Gesellschaft und des Staates diese Kinder und deren Familien wirksam vor verstümmelnden und diskriminierenden Handlungen zu schützen und ihr Kindeswohl zu gewährleisten. Ja leider! Und das bis Heute!
21.01.2010 15:58
Leider gibt es hier in Deutschland kein Behörde oder Institut, die/das sich für die konkrete statistische Erhebung intersesueller Kinder interessiert. Egal wie viele "hochgerechnete" Zahlen herumgereicht werden, letztendlich weiß es niemand so genau... Das liegt zum Einen daran, dass unser Staat es nicht wissen will, und darauf besteht, dass alle Zwitter lediglich als "Mann" oder "Frau" erfasst werden. Aus "Expertenkreisen" kursieren folgende "offiziellen" Zahlen: 1:1000 bzw 80.000-100.000 Personen in Deutschland — wenn es darum geht, sich Zugang zur "Patientengruppe" und zu Forschungsgelder zu verschaffen (Quelle: Finke/Höhne: "Intersexualität bei Kindern", Bremen: Uni-Med 2008,S.4) 1:10.000 bzw. 8.000-10.000 Personen in Deutschland — wenn es nachträglich um die negativen Folgen dieses 'Zugangs' geht, dann sinkt die Zahl der "Betroffenen drastisch.(Quelle: Pressemitteilung der Bundesregierung v. 20.06.2007) So können die Medizyner die Statistik dann jeweils nach Lust, Laune und Bedarf "hoch- und runterrechnen". Den Vogel schiesst dabei einmal mehr das "Netzwerk DSD" in Lübeck ab, das offenbar noch nicht einmal rechnen kann, sondern allen Ernstes behauptet, 80.000.000 : 5.000 = 8.000-10.000! "Laut Statistik liegt die Häufigkeit bei 1:5.000; d.h., dass eines von 5000 Kindern mit DSD zur Welt kommt. Demnach leben in Deutschland heute ungefähr 8.000 bis 10.000 Menschen mit DSD." (Quelle: http://www.netzwerk-dsd.u [...] 2#Frage2) Lustig, gelle? Auch in der Anhörung vor der Hamburger Bürgerschaft äußerte sich "Netzwerk DSD" Chef Olaf Hiort nebulös zur Statistik: "Dazu hat meine Kollegin Frau Thyen eine umfangreiche Untersuchung gemacht. [...] Das heißt, 160 Kinder wären das in zwei Jahren, also es bleibt bei 80 pro Jahr. Wobei man die in Berücksichtigung nehmen muss, die quasi so unauffäl̈llig wirken zum Zeitpunkt der Geburt, dass die Diagnosestellung erst sehr viel später erfolgt; das kann durchaus sein, danach wurde nicht gefragt. Das heißt, das verdoppelt die Zahl sicherlich noch einmal. (Protokoll S. 18) [/...] Bei Hiorts "sicherlicher Verdoppelung" wären es in Deutschland mindestens 160 Geburten pro Jahr! Die Klinik in Lübeck, wo Hiort und Thyen arbeiten, behandelt laut eigenen Aussagen auf der "EuroDSD"-Homepage schon über 100 "DSD PatientInnen" pro Jahr: "During the last 15 years, approximately 1750 DSD patients were cared for at the University of Lübeck" Wie gesagt sie drehen und wenden die Zahlen, wie es ihnen gerade in den Kram passt und niemand kritisiert die dreisten Widersprüchlichkeiten. Aus den USA werden mittlereweile zuverlässige Statistiken veröffentlicht, wenn´s interessiert, dann könnte ich nachher ein Auflistung und die dazugehörigen Quellen hier posten... Alle genannten Quellen können hier nachgelesen werden: http://www.wuala.com/Inte [...] okumente
21.01.2010 17:46
Das ist jetzt wirklich sehr komplex. Ich habe diese Gedankengänge hinter diesem Post nicht vermutet. Es ist auch gar nicht einfach, darauf zu antworten. Ich mach mal "hejja" und denke darueber nach. Vielleicht hat aber auch jemand anderes eine erklärende Idee. na ich bin schonmal sehr froh dass ich mir nicht doch ein gedanklicher Fauxpas passiert ist.... *schweiß von stirn wisch* lg ich weis das es zu dem thema ne doku geben soll mit zwei betroffen. (Eltern entscheiden, Kind fühlt sich dem anderem Geschlecht zugehörig) Werd am Wochenende mal den Titel raus suchen. Es gibt einen Film, der heißt "Tintenfischalarm"
21.01.2010 18:06
Mich würde ja jetzt eher interessieren, ob an der geschichte, dass das jugendamt das kind entziehen kann, wirklich was dran ist oder ob das nur druckmache der ärzte war. Klar, amtlich gesehen muss das kind einem geschlecht zugeordnet werden aber in eine op muss, meines wissens nach, seitens der eltern nur eingewilligt werden, wenn es dafür medizinische gründe gibt (und ich meine damit sicher NICHT den medizinischen grund, dass das kind von der norm abweicht). Weiß da jemand was genaues? 1. das interessiert mich auch. 2. das ist mir auch klar, aber WARUM, eigentlich muss das Kind amtlich zugeordnet werden?? Warum ist das so wichtig? Mich kotzt dieses Geschlechts-Scheiß so an! Warum können wir nicht einfach MENSCHEN sein???
13.02.2010 10:43
Weil es Männer gibt! Weil es für sie wichtig ist, als Mann wahrgenommen zu werden. Das „Starke“ Geschlecht. Und das sie sich klar abgrenzen können, eine Frau ist in dem köpfen immer noch was schwaches, ein Objekt zur Begierde und und und... Es wäre schlimm wenn sie auf einer Ebene gestellt werden. Allerdings gibt es Frauen die dem heutzutage nacheifern... |
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